10.06.2021

Der Sonne entgegen - So packst Du richtig für den Urlaub mit dem Auto

Kofferraum auf, Ladung rein, Kofferraum zu. Diese einfache Formel mag bei der Beladung des Autos mit einem leichten, einzelnen Gegenstand noch funktionieren, aber spätestens bei der Fahrt in den Urlaub oder zum Möbelmitnahmemarkt ist Schluss damit. Denn es existieren Vorschriften für das Beladen von PKWs. Und Verstöße können teuer werden – es drohen unter Umständen Verwarnungsgelder zwischen 35 und 60 Euro. Und außerdem geht es auch um Deine Sicherheit und die Deiner Mitfahrer.
Wir haben für Dich die wichtigsten Regeln für das richtige Beladen Deines Renault, Dacia oder Nissan zusammengestellt:

1. Verstaue Deine Ladung im Auto immer so, dass sie auch bei einer Vollbremsung nicht nach vorne fliegt.

2. Als Faustregel gilt außerdem, dass schwere Gegenstände so weit wie möglich nach unten und hinten müssen, damit Sie sich bei einem Crash nicht lösen können.

3. Verteile das Gepäck gleichmäßig im Kofferraum, sonst bekommt Dein Auto womöglich Schlagseite.

4. Bevor Du den Kofferraum komplett füllst, solltest Du dafür sorgen, dass Warndreieck, -weste und Erste-Hilfe-Kasten im Notfall schnell zu erreichen sind.

5. Loses Gepäck muss im Kofferraum nach Möglichkeit befestigt werden, dazu nimmst Du am besten Spanngurte. Wenn sie noch nicht in Deinem Fahrzeug vorhanden sind, kannst Du diese in einer unserer Autohäuser gerne nachrüsten lassen.

6. Dasselbe gilt für Trenngitter oder -netze: Ohne sie darf die Ladung nicht über die Rücklehne hinaus gestapelt, auch Trenngitter kannst Du in einer unserer Werkstätten fachgerecht installieren lassen.

7. Achte bei der Beladung auf das Gesamtgewicht Deines Fahrzeugs: Ein normaler PKW verträgt eine Zuladung von 400 bis 500 kg. Vergiss dabei bitte nicht das Gewicht der Passagiere und des Sprits.

8. Wichtig ist es auch, den Reifendruck an das erhöhte Gewicht anzupassen, da sonst das Fahrverhalten des Fahrzeuges in Mitleidenschaft gezogen wird.

Gerade bei Urlaubsreisen nutzen PFW-Reisende für das Gepäck gerne Dachboxen oder Dach- bzw. Heckträger. Doch auch hier musst Du einiges beachten:

Ladungssicherung bei Dachboxen und Heckträgern

1. Alle Trägersysteme müssen normgeprüft und an Dein Fahrzeug angepasst sein, lassen Sie sich daher in der Werkstatt zu diesem Thema beraten.

2. Jedes Trägersystem hat darüber hinaus eigene Sicherheitsanforderungen: Heckträger für Fahrräder zum Beispiel brauchen eine zusätzliche Beleuchtung, falls Sie die Rücklichter verdecken.

3. Dachboxen sind keine Einladung zum Überladen: Nur leichte Gegenstände dürfen Sie darin verstauen und mit den zugehörigen Gurten befestigen.

4. Sämtliche Ladung sollte nicht seitlich oder nach hinten über das Fahrzeug hinausragen, Überstand nach vorne ist verboten. Auch nach hinten darf Ladung nur bis zu 1,50 Meter über das Auto hinausragen. Ab einem Meter Überhang muss man das Ende tagsüber durch eine Warnflagge, ein weiß-rotes Schild oder einen zylindrischen, hellroten Körper von mindestens 30 x 35 cm Durchmesser kennzeichnen.

5. Bei schlechten Lichtverhältnissen muss man mindestens eine geprüfte Leuchte und einen Rückstrahler an der Ladung anbringen.


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