24.07.2019

Elektroauto-Fakten-Check: Alles Vorurteil, oder was?

E-Autos gelten zwar häufig als zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilität. Dennoch haben sich auch einige Mythen über die Nachteile von Elektroautos entwickelt. Aus diesem Grund haben wir hier den Faktencheck für Sie.
These 1: Elektroautos sind zu teuer.

E-Fahrzeuge müssen nicht immer teuer sein. Zum Beispiel der City-Zweisitzer Twizy von Renault ist bereits ab 6.950 Euro** erhältlich, den Renault ZOE, ein Fünftürer mit großem Kofferraum bekommt man in Verbindung mit dem Elektrobonus* bereits ab 16.900 Euro**.

Auftrumpfen können die Z.E: Modelle von Renault vor allem durch die geringen Unterhaltskosten für Service und Wartung. Es entfallen beispielsweise die regelmäßigen Kosten für Motoröl, Zündkerzen, Ölfilter, Zündspulen etc. Auch der Besuch beim TÜV-Prüfer ist deutlich günstiger, da bei E-Autos logischerweise keine Abgasuntersuchung ansteht.

E-Autos bringen auch steuerliche Vorteile mit sich. So entfällt zum Beispiel die Kfz-Steuer für zehn Jahre. Allein in Deutschland stehen mehr als 1.500 Ladesäulen bereit, an denen Fahrer eines E-Autos sogar kostenlos Strom tanken können.

Elektrobonus, Kfz-Steuerbefreiung, Gratisstrom und sehr niedrige Betriebskosten sind also Argumente für wahre Sparfüchse.

These 2: Die Reichweiten von Elektroautos sind zu gering.

Der technologische Fortschritt der letzten Jahre sorgt auch dafür, dass die Reichweiten der E-Fahrzeuge im größer werden. Der Renault ZOE hat eine Reichweite von 316 Kilometern, die sich auch in zahlreichen Praxistests bestätigt hat. Auch der Kangoo Z.E: schafft mit einer Batterieladung bis zu 270 Kilometer. Damit erfüllen auch E-Autos die Mobilitätsbedürfnisse der meisten Autofahrer.

These 3: Das Laden von E-Autos dauert viel zu lange.

Das Batterieladesystem von Renault ist für eine breite Ladespanne mit Leistungen zwischen 2,3 und 22 kW Wechselstrom ausgelegt. Die E-Fahrzeuge können also beinahe überall da aufgeladen werden, wo es Strom gibt - an einer Ladesäule oder mit dem ebenfalls erhältlichen Schuko-Ladekabel an jeder haushaltsüblichen Steckdose. Die leere Basisbatterie lässt sich mit 32 Ampere Ladestrom und 22 kW Ladeleistung in nur einer Stunde auf 80 Prozent ihrer Ladekapazität laden (Z.E. 40 Batterie: 1:40 Stunden).

These 4: Es gibt zu wenig Ladepunkte für E-Autos.

Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) berichtet, gibt es bereits mehr als 17.400 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte für E-Fahrzeuge. Auch weiterhin geht der Ausbau des Ladesäulennetzes zügig voran. Gab es Ende Juli 2018 noch 13.500 Ladepunkte, entspricht der Zuwachs bis heute 29 Prozent.


*Der Elektrobonus über 5.000,– € enthält 2.000,– € staatlichen Umweltbonus sowie 3.000,– € Renault Elektrobonus gemäß den Förderrichtlinien des Bundesministeriums
für Wirtschaft und Energie zum Absatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen.

**Zzgl. eines monatlichen Mietzinses (Laufzeit 36 Monate) von 59,– € bei einer Jahresfahrleistung von 7.500 km für den ZOE und ein monatlicher Mietzinses von 50,– € bei einer Jahresfahrleistung von 7.500 km für den Twizy. Der monatliche Mietzins deckt die Bereitstellungskosten für die Batterie sowie die Renault Z.E. Assistance ab.

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